KONZEPTE

Unser Handeln ist: flexibel – bedarfsgerecht – systemisch - lebensweltorientiert

Unsere Arbeit

  1. Wir sind seit über 15 Jahren anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und zuverlässiger Partner für Jugendämter, Kinder und Familien und für unsere Mitarbeitenden
  2. Wir starteten im Jahr 2001 mit 4 Angeboten und agieren heute mit über 70 Mitarbeitenden in 11 Einrichtungen an 9 Standorten in Jena
  3. Wir bieten teilstationäre, stationäre und ambulante Hilfen an
  4. Wir entwickeln für Sie zeitnah individuelle, flexible und bedarfsgerechte Hilfen
  5. Wir arbeiten in kleinen Betreuungseinheiten mit flachen Hierarchien
  6. Wir arbeiten in autonomen, multiprofessionellen, alters- und geschlechterparitätisch besetzten Teams
  7. Wir sind eine lernende Organisation und für Kritik und Anregungen offen
  8. Wir setzen uns für die Weiterentwicklung unserer Hilfeformen in einer sich rasch ändernden Welt ein
  9. Wir verstehen uns als Teil der gesamten Jugendhilfe
  10. Wir verfügen über zahlreiche Netzwerk- und Kooperationspartner
  11. Wir sind Einrichtungen der „Notinsel“
  12. Wir sind Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft Hilfen zur Erziehung / Jena“ nach § 78 SGB VIII, der „Landesarbeitsgemeinschaft Hilfen zur Erziehung / Thüringen“ nach § 78 SGB VIII, der „Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik“ und bei der „Jenaer Elternschule“

    • die Umsetzung des Konzeptes zur „Professionellen Fallsteuerung“ mit Arbeitskonzept und Leistungsdokumentation
    • die Durchführung eines geregelten Aufnahmeverfahrens
    • die Beteiligung aller hilferelevanten Akteure im Hilfeprozess
    • eine regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der pädagogischen Prozesse
    • ein einheitliches Dokumentationssystem für Fall- und Teamberatungen
    • regelmäßige Teamberatungen, Supervisionen und Weiterbildungen
    • die Wahrung der Rechte von Klienten und Mitarbeitenden
    • ein geregeltes Beschwerdeverfahren
    • gezielte Maßnahmen der Qualitäts-, Organisations- und Personalentwicklung
    • eine enge Kooperation mit den fallzuständigen Jugendamtsmitarbeitenden
    • eine fehlerfreundliche Unternehmenskultur

Unser Trägerschutzkonzept

In Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche ihre Lebenszeit verbringen, beginnt der Kinderschutz mit einem abgestimmten Schutzkonzept. Zudem ist mit der Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes 2021 laut Gesetz § 45 Abs.2 Nr. 4 des SGB VIII jede Einrichtung zur Erstellung eines Schutzkonzeptes verpflichtet. Die Verankerung des Gesetzes soll die Rechte von Kindern und Jugendlichen sichern sowie zu deren Schutz vor Gewalt dienen.

Wir möchten das Konzept aber nicht nur auf den Schutz von Adressat/-innen beschränken, sondern ebenfalls den Schutz von Mitarbeitenden in den Fokus nehmen.

In der Erstellung des Konzeptes haben wir folgende Prinzipien für uns festgelegt:

    • Ein Schutzkonzept ist ein Prozess, der das Potential hat, unsere Einrichtungen zu einem sicheren Ort für Adressat/-innen und Mitarbeitende zu machen. Es soll Adressat/-Innen und Mitarbeitende vor allen Formen der Gewalt, sowohl durch das Personal, als auch durch andere Kinder oder Dritte, schützen.
    • Bei der Erstellung eines Schutzkonzeptes geht es nicht um das einmalige Verfassen eines Konzeptes, sondern um einen länger andauernden Prozess.
    • Die Auseinandersetzung mit den Inhalten und die gewollte Diskussionsfreudigkeit sind ebenso wichtig, wie das schriftlich formulierte Ergebnis im Schutzkonzept. Durch eine konstruktiv kritische und offene Einrichtungskultur wird die Arbeit in der Einrichtung analysiert. Daraus ableitend werden die Bereitschaft zu Veränderungen, Vereinbarungen und Absprachen weiter entwickelt.
    • Mitarbeiter/-innen bzw. Akteure der Einrichtung sind frühzeitig in die Entstehung des Schutzkonzeptes einzubinden.
    • Von Beginn an sollten AdressatInnen über den Prozess der Erarbeitung des Schutzkonzeptes informiert und auch intensiv mit einbezogen werden.
    • Gelingende Schutzkonzepte zeichnen sich durch einen gelebten Alltag der beschriebenen Prozesse aus und gewährleisten eine dauerhafte Prävention vor Gewalt an Kindern/Jugendlichen und Mitarbeitenden.

    • Benennung eines/einer Schutzprozessbeauftragten in jedem Angebot mit Aufträgen und Verantwortungen
    • Bildung eines Schutzteams mit allen Schutzprozessbeauftragten und gemeinsame Erarbeitung der Grundlagen für das Trägerschutzkonzept
    • Durchführung einer Risikoanalyse- und Potentialanalyse durch Befragung von Adressat/-innen/Mitarbeitenden/Leitung der Einrichtungen in Verbindung mit Schutzprozessbeauftragten und Erstellung von Ableitungen als Grundlage für die Schutzteam-Arbeit

Das Schutzkonzept wird Handlungssicherheit bei präventiven Maßnahmen bieten und dabei helfen, im Falle einer notwendigen Intervention die erforderlichen Schritte einzuleiten. Wir streben als Institution an, das Trägerschutzkonzept in der aktuellen Fassung stetig zu Überprüfung und bei Notwendigkeit mit allen Fachkräften fortzuschreiben. Die eingebundenen Fachkräfte können somit die notwendige Sensibilität entwickeln und ihrer Rolle als Schützende wahrnehmen. Die Schutzprozessbeauftragten und das betreffende Team werden auch nach der Fertigstellung des Konzeptes ihre Funktion weiterhin innehaben und zum Wohle aller verantwortungsvoll umsetzen.

Unser Inklusionskonzept

fade-leftfade-rightHier entsteht gerade ein neues Angebot

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen hier bald unser Konzept und unser Team zu unserem Inklusionsangebot präsentieren zu können.

kinder- und jugendhilfe jena hehemann

Geschäftsführer: Stephan Hehemann

Kontakt

Kahlaische Straße 2
07745 Jena

Telefon: 03641/355820

Fax: 03641/355821

Email: hehemann@kjh-jena.de