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Christin Stöcker

Unsere langjährige Leiterin der Kita Kunitz und ab September 2021 Assistentin der Geschäftsstelle erzählt unter anderem wie sie bei KJH Jena gestartet ist, welche Ideen sie hatte und gerne umsetzen würde und was sie an KJH Jena besonders schätzt.

1. Was machst Du bei KJH?

Ich bin Christin Stöcker. Ich arbeite seit nunmehr 20 Jahren im Unternehmen. Mich zu verwirklichen, Arbeitsprozesse mitzugestalten, aber diese auch neu zu interpretieren, konnte ich sowohl im Kita-Bereich, wie auch in den KJH`s. Gemeinsam mit einem Kollegen baute ich 2001 das Betreute Wohnen „LeWiS“ auf und etablierte dieses stationäre Jugendhilfe-Angebot. In den letzten 10 Jahren war ich im Kindergarten Kunitz beschäftigt, davon mehr als 6 Jahre als Leiterin dieser familienunterstützenden Einrichtung tätig.

2. Was magst Du am meisten an Deiner Arbeit bei KJH ?

Meiner Arbeit, meinem SEIN, wurde von Beginn an ein hohes Maß an Vertrauen geschenkt. – Und das ist für mich alles andere als selbstverständlich!

Ich konnte mich hier im Unternehmen frei entfalten und „kreativ“ arbeiten und mich dabei entwickeln und daran wachsen.

Ich liebe es, mit „großen“ und „kleinen“ Menschen zu „arbeiten“ und Wegbegleiter für sie zu sein. Ich bin dankbar für alle Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen, für wundervolle Begegnungen, aber auch für herausfordernde Situationen.

3. Wie war Dein erster Arbeitstag bei KJH ?

Mein erster Arbeitstag ist, wie ich bereits erwähnt habe, ist der erste Tag bereits 20 Jahre her und ich kann mich nicht mehr konkret daran erinnern, wie der Tag war und wie es sich für mich angefühlt hat. Es muss aber sehr gut gewesen sein, sonst wäre ich mit dem Unternehmen nicht so eine lange Zeit so eng verbunden. ☺

4. Was macht für Dich KJH aus?

Hier im Unternehmen werde ich als Mensch angenommen und  wahrgenommen und nicht vorrangig als Arbeitskraft. Ich erlebe zu jeder Zeit ein wertschätzendes, vertrauensvolles und unterstützendes Miteinander.

Unsere flachen Hierarchien im Unternehmen ermöglichen kreatives, verantwortungsvolles Arbeiten, selbstbestimmtes Arbeiten mit einem großen Raum für Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten.

5. Was machst Du einen Tag lang ohne KJH ?

Da ich ein großer Familienmensch und liebend gern mit Freunden zusammen bin, genieße ich diese Zeit mit meinen wichtigsten Menschen ganz intensiv.

Ich bin aber auch gern allein und lese dann ein spannendes Buch. ☺

6. Mit welcher Art von Menschen arbeitest Du gerne zusammen?

Ich liebe es grundsätzlich, mit Menschen zu arbeiten.

Bereits als Kind wusste ich, dass ich „wenn ich mal groß bin“, keinen trockenen Bürojob machen möchte.

In meiner Arbeit sind mir Performer, Menschen mit einer eigenständigen Arbeitsweise, Menschen mit einem hohen Maß an Sozialkompetenz, mit ganz viel Empathie und Lebensfreude, mit kindlicher Neugier und einer großen Portion Humor  herzlich willkommen! Ich lache so gern!

7. Was glaubst Du, schätzen Deine Kollegen an Dir besonders

Ich denke sie mögen meinen Glauben an das Mögliche und meine große Begeisterungsfähigkeit, manchmal bin ich auch etwas „überschäumend“, dafür immer mit ganz viel Herz!

8. Woher weißt Du, dass Du einen guten Job gemacht hast

Ich habe einen sehr hohen Anspruch an mich.

„Am Ende des Tages“ möchte ich zufrieden sein mit meinem „Tun und Handeln“. Zufriedenheit bedeutet für mich, nicht alles zu haben, nicht alles zu können, sondern das Beste aus allem zu machen.

Ich bin mit meinen „Job“ zufrieden, wenn ich mich dazu entschieden habe, zufrieden zu sein.

9. Wenn Du auf dem Cover eines Magazins erscheinen könntest – welches Magazin würdest Du Dir aussuchen und warum?

Mir fällt es tatsächlich nicht leicht, mir ein Magazin auszusuchen, mit dem ich mich identifizieren kann, damit ich mit meiner Person auf dem Cover die Aufmerksamkeit potentieller Leser gewinnen kann.

Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen, was möchte ich zum Ausdruck bringen, welche Botschaft möchte ich mitteilen?

Es muss etwas Spannendes sein, etwas das Interesse der Leser weckt. Es muss also etwas Einzigartiges sein, vielleicht etwas Neues, vielleicht etwas Zeitgemäßes.

Mein Fazit: Ein Bild von mir (ich bin jetzt auch kein Topmodel ☺) reicht nicht aus. Ich bin… - so ganz lebendig - so ganz authentisch in Ton und Bewegung…so wecke ich Interesse bei meinem gegenüber - 100 mal mit meinen Eltern im Kindergarten erlebt …so kann ich Menschen am besten begeistern!

10. Was ist das Verrückteste, das Du je gemacht hast?

Ach… es gibt einige verrückte Dinge, die ich gemacht habe…

Viele davon liegen in meiner Jugend ☺

Eine kleine Geschichte erzähle ich gern hier!

Als ich 17 war erlebte ich meinen letzten DDR-Sommer im Studentensommer im großen Berlin.
Das waren drei Wochen arbeiten in einer sogenannten „Kaufhalle“ und Freizeit und Schlafen in einem großen Feriencamp und in großen 10 Mann - Zelten…
Ich verliebte mich kopfüber in einen jungen Franzosen, der auch in diesem Camp war und ich war tatsächlich bereit in meinem jugendlichen Leichtsinn alles „stehen und liegen“ zu lassen und mit nach Frankreich auszuwandern.  Ach war das aufregend!

Ich rief meine Mama vom Camp aus an und berichtete ihr, dass ich nicht mehr in der DDR bleibe und mit meiner „großen“ Liebe weggehe.
Meine Mama fiel aus allen Wolken.

Am Ende blieb ich doch, aber nicht, weil ich nicht mutig genug gewesen wäre alles hinter mir zu lassen, sondern weil ich rechtzeitig erkannte, dass das Verständnis von Liebe und Beziehung doch zwischen uns sehr, sehr  unterschiedlich war… 😉

11. Was würdest Du mit 1 Million Euro machen?

Mit einer Million würde ich mit meinem Mann die Welt bereisen, andere Kulturen kennenlernen, den unterschiedlichsten Menschen begegnen…. Jaaa, das wäre wunderbar!

Natürlich würde ich für meine Kinder auch ein „Sicherheitspolster“ für „später“ anlegen…. und ja, ich würde auch einen Betrag X an die „Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena e.V.“ und/ oder an ein Kinderhospiz spenden…

12. Welcher der Core Values ist Dir am wichtigsten und warum?

Lass dich auf das „Abenteuer“ ein -

Sei neugierig!

Nimm Herausforderungen an, sei mutig und   entscheide… und entwickle dich weiter!

Anders sein - aus gutem Grund -

Wir sind anders aus gutem Grund!

Warum?: … weil ich wachsen möchte!

 

 

ZIEL IST ES:

Den Kindern und Jugendlichen - ausgehend von dem Ansatz der Stärkung der Ressourcen - an einem „sicheren Ort“ soziale Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen, sie selbst zu bemächtigen und ihnen Kompetenzen für Beziehungsgestaltung und Alltagsbewältigung zu vermitteln.

familienorientierte wohngruppe jena teamleiterin
familienorientierte wohngruppe jena teamleiterin

Assistentin der Geschäftsstelle

Kahlaische Straße 2
07745 Jena
Deutschland

Telefon: 03641 – 355820

Email: stoecker@kjh-jena.de

Teamleitung: Frau Christin Stöcker